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LBr. 431 · Huldeberg, fol. 7v

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  1. Mann gefallen v. mich versichert, daß es wohl
  2. in der Last sein könte, daß sein Geschlechter gesen, wäre adlich
  3. auf solche Weise
  4. gewesen v. umb das Geschlechts-Nahmen zukommen, weil
  5. seine Nächste VorEltern würcklich in Holland
  6. gelebet v. er in der lugend immer von seinem Vater
  7. gehöhret, daß seine familie eine uhralte adliche
  8. familie gewesen sej, nach dem er aber den Vater zeitlich
  9. v. da er in der fr embd gewesen, verlohren, hätte er di
  10. h
  11. icht zu thun gewesen.
  12. umb die es ihm in der Jug
  13. eigentliche Nachricht von ihm nicht haben
  14. ung
  15. or
  16. et
  17. hat mich aber
  18. sehr gebehten dieses consilium außzuführen v. ihm was an
  19. die handt zu geben. Drauf habe zwar viel nachgeschlagen
  20. aber weil ich in genealogicis so nicht erfahren bin,
  21. daß ich mir getrauet dergleichen zu avanciren, habe vor
  22. nöhtig erachtet peritiores zu consuliren.
  23. Solte nun M. h. H. Patron ohngefehr ex infinita sua lectione
  24. was bejfallen, das ad scopum amici dienete, würde wohl
  25. hoch obligirt werden, wenn sie es mir communiciren wolten.
  26. Es müste eine familie seyn, die rebus gestis meritis
  27. et honoribus clara v. nicht obscura wäre, v. von der
  28. man zwar versichert wäre, daß sie würcklich abgestorben
  29. sej, doch müßte sie nicht so lange außgestorben sejn, daß
  30. kein Mensch mehr wüßte, daß dergleichen in der weit gewesen
  31. sej, auch müßte sie so neulich nicht außgestorben sejn, daß
  32. alle leute wüßten, daß sie zu ihrer zeit außgestorben
  33. v. die fiction so handgreiflich sej, auch müßte der
  34. Geschlechts nähme nicht so monströs unteutsch v. unrepu
  35. tirlich sejn, daß man darüber scoptisiren oder Spitz-
  36. Nahmen darauß machen könte. Unter den Vorschlägen,
  37. so ich gehabt, blieben noch übrig die familien derer

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