Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 4, 2, fol. 2v
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- haben weder den Sorrent auffhalten, noch
- als er ausgebrochen, uns zu nuz machen können.
- sondern nach unsern gewöhnlichen bösen
- gebrauch alle Schulfragen auff die Canzeln
- zubringen, und dem Volck zu wißen nöth
- thig zu machen, so viele Seiten erwecket,
- daß selten ein Riß unter aus entstanden,
- da ein weit der gewiße ständigen verlanget, sind beyde sic
- sehens und gnaden wahl nicht eingemenget. (§. 8.)
- worden. (§. 21.)
- . (§. 5.) Es haben sich herfür gethan die 2
- Ursprung der Manhäer, der Platonischen
- Christen vermischung schatten und Liechts
- , so sie durch in einander strahlung zweyen ein an
- der entgegen gesezten Triangel ercläret,
- Origenis barmherzigkeit gegen die Teüfel
- und verdamten, der Pelaegianer Stolz, der
- halben Pelngianer List, der Missilienser Wie
- b
- der Wenstigkeit, der Schullehrer ausflüchte,
- und endtlich die nur alzu bekante lezte erre-
- gnügen der welt, darinn gewislich fatum
- praedestinatio, Liberum servumque arbitrium,
- Mecopitas, Gratia resistabilis vel investibilis, proveniens vel subseqvens
- Ausiliae gratiae, Sientia mediae Concursus III.
- em Creaturis, Decreta ab Eterno Voluntas an
- teredens et Conseqvens, absoluta et Hypothetica
- supra Lapharii et Infra-Capharii, und was
- der Nahmen mehr, so alles verwirret, die Blut-
- l
- fahnen geführet. (
- . Ich sage noch einmal, daß
- solche nahmen alles verwirret, daß deren
- misbrauch und unzahlbare verderhungen
- die Christenheit in einen unendtlichen abyrint
- daß in erclärung der Worthe, welches
- ohne schalm und erbarmung nicht zu le
- sen keiner mit dem andern überein komme,
- daß also keiner den andern verstehe oder
- verstehen wolle; daß also auch hier was
- überall, wahr, daß man erdichteten oder auff
- eigne art gebrauchten Nahmen der Philo-
- psen so sie Terminus nennen, alle finster
- rüß der Wißenschafften zuzuschreiben
- sub
- Daß also kein ander mittel
- araus zu kommen, als daß man ohne
- mmischung eines solcher wörden,
- so nur den streit erneüern, die gemüther ver¬
- bittern, der alten zanckereyen erinnern
- zu unzahlbaren Verlegenen unverständtlich
- distinctionen ursach geben; sich der aller
- reden seyn. D
- einfältigsten, gemeinesten cläresten, so
- der armeste Banck ist von der sach seine minung sagen
- müste, brauchen würde, bediene, und
- nichts und etwas,
- icht a
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