Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 5, 2, fol. 17r
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- l
- n
- Unser Leichnam ist
- in Mutters leibe gemacht worden.
- und wird allezeit erneüert durch
- die Speis und Lufft
- Nun kein Leichnam kan einen
- Leichnam machen, er kan zwar leichname
- et
- an ein ander sezen, aber nicht formiren
- Man köndte bey dem liecht distinguiren
- s unter würckung und zeitliche würckung.
- die Sonne wurckt in einem moment
- zu uns, aber sie kan nicht in einen moment
- inen sentibus radium machen,
- die Seele hat ein gewißes geistliches
- leichnam, welches sie anfangs bekomt
- und allezeit behalten, so sie muß ausarbeiten
- und vollkommen machen; Sie ist ein Spiegel
- von allen Sachen. Nachdem sie auswürcket
- wird in einem guthem cimata gebohren
- nachts. Wenn die Eltern ihre Kinder
- wohl erziehen, ist ihre gelehrung, daß sie
- wieder dadurch seyn wohl gebohren
- Eine rede Seele hat die welt im
- geist und waß sie dergestalt hat,
- muß sie aus würcken
- e
- die Menschen, die
- alle menschen bey ihrer ersten
- geburth hätten die Freyheit ob sie
- war schohn sterblich waren, weil sie
- von Adam nach deßen fall gebohren
- worden.
- Gott ohne Zeit, allen gegen
- warten, zeiten nöthig.
- Kriege freude quaovior;
- Es sey in der weit wie mit
- einem Kind, so zur perfection wach
- Das guthe bestehet nicht darinn, daß die sache
- vollkommen sey, denn das ist sie nimmer,
- sonst wäre sich der höcher, sondern darinn
- daß sie immer in der vollkommenheit
- fort gehe; in gott aber
- der ohne Zeit sind alle die gegenwärtige
- und künfftige vollkommenheiten beysammen)
- Wenn die menschen zu er seyn,
- iezo zu erst geschaffen würden solten.
- sie keinen krämlich das lebens
- oder gemüther unter worffen seyn, sonst
- würde es scheinen als ob der Schöpfer
- Olotium hab alles in ordre gehoffen
- schuld hätte
- u
- maß also der Mensch deßen mißbrauchet w
- h
- ich habe viel dinge
- gefunden unter H. H.
- gedancken gefunden,
- die mit den
- einigen zü treffen,
- aber er will nicht
- gedencket nicht
- Daß auch die loges
- Mermanices in der
- Natur invibus
- seyn, und kan sie
- nicht leiden, weil
- er meinet, man
- welche dadurch
- praeluatibus ab
- Ich aube Leges
- Regni utrechnen wird,
- esse infallibiles
- Wie ich vor etlichen
- jahren theils an
- lii, Arnand geschrieben
- theils drucken laße.
Cite
Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 5, 2, fol. 17r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068359:0033?run=617