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Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 15, fol. 25v

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  1. b
  2. ß
  3. u
  4. er dis erklärt, und sein Creditiv vom Pabst gewissen hätte,
  5. mit den Protestanten Unterhandlung zu schlagen, so wolle
  6. et
  7. e
  8. man von beyden Seiten zusehen, ob die Meinungen könt
  9. c
  10. verglichen werden. Nürnigkeit verwundertet. Vorhaben solte der Bischof sagen, ob es
  11. in seiner Vorschrift bünde, mit den Protestanten als a
  12. ren Leüten oder als mit Salawen Rebellen, die man
  13. begnädigen wolte, sich einzulaßen. Wer das erste, so
  14. ß
  15. et
  16. könte die Sache zu einer brüderlichen Tode anz ausschlagen
  17. p
  18. gen, ohne daß eine Parthe über die andere herrschte. Wen
  19. e
  20. e
  21. das andere, so würden die gewißen leiden, und zud
  22. müßte man auch die Grund-Warteten von den War
  23. e
  24. ten, die nicht zum Grunde des Glaubens gehörten, unter
  25. s
  26. scheiden, damit ein jeder, auch der einfältigste, von seinem
  27. e
  28. e
  29. sehmlichkeit gewis seyn könte. Als alles war der Inhalt
  30. des Briefes, den Fabricins d. 11. Nov. 1676. an den
  31. Bischof schreib. Allein hierauf achtete der Bischof gar,
  32. e
  33. nicht, sondern war so frech, im December an den da
  34. 3
  35. s
  36. raus ein Glaubensbekomtnis zu schicken, von den
  37. en
  38. ein
  39. er vorgeben, daß er auf befehl des Churfürsten und
  40. mit Übereichimmung eines vornehmen Theologi
  41. er
  42. t
  43. der Pfalz aufgesezt, und das er mit seinen Kirchen
  44. et,
  45. Widerlegungen versehen hätte. Der Churfürst ward
  46. der bischoff
  47. umwillig, daß man ihm eine frembde Arbet, unter
  48. a
  49. s
  50. e
  51. e
  52. ß
  53. zuschieben sich nicht geschrieben, und durch darauf wider
  54. d. 37.
  55. e
  56. sp
  57. e
  58. letzte Fabricins diese unzierige und ärgerliche Sch
  59. p
  60. e
  61. mit tüchtigen gründen. Der Bischof behauptete auch
  62. ein
  63. daß die Kirchenrechte ganz von dem Mayenstät
  64. Beht der Fürsten unterschieden wären, und r
  65. ins zeigte hingegen, daß die Kirche gar kein Recht haben,
  66. e
  67. lib
  68. sondern dieses sie der weltl. Obrigkeit von Gott
  69. o
  70. ben. Endlich schreib der Churfürst d. 4. Sept.
  71. v
  72. s
  73. e
  74. selbst an den Bischof: Er glaube, ein so wichtiges Wer
  75. müße nicht mehr in der Äusserns, und ohne tüchtige
  76. zeigen getrieben werden, sondern ein Licht muße man auf
  77. a
  78. Seiden Leuchter stellen. Der Bischof möchte sich also bemühen
  79. de
  80. vom Pabst Hollmacht zu bekommen, von den blo
  81. e
  82. 5
  83. ichen bringen, die die Regierung nicht betreffen, zu unter

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Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 15, fol. 25v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068376:0050?run=617