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Leibniz-Handschriften zur Medizin LH 3, 6, fol. 64r

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  1. nach p. 39
  2. selbige werden in kleine stücklein geschnitten, alles zehe und
  3. sehnen wohl ausgesucht und weck gethan und fein klein gehenkt,
  4. dem klein geschnitten einen tollich nach Belieben hinzu gehen, und
  5. würzet es mit gantzen und etwas zerriebenen pfeffer und Saltz
  6. und größet dann ein kennen Zwey oder drey bey mir nach dehn
  7. man viel massa hat, waren gemachet davon, und könte es gleich
  8. einen teich wohl dann füllet man solches in Niederdärmen
  9. und trücket sie so fest als sie es leiden können, man leget sie alsdan
  10. in ein gefäs bestreüet sie mit etwas saltz und wan sie etwa
  11. 2 tage und nacht aufs längste also gelegen, bindet man sie
  12. und hanget sie in Reich wan sie 7 oder 8 tage gehängen, daß
  13. were
  14. sie fein trucken und nöthlich
  15. abgenommen zwischen
  16. dachstroh geleget, und dann nach Belieben gekaht, anfangs darf
  17. man sie nicht weichen, wo sie nicht zu sehr gesantzen, wan sie aber
  18. etwas gelegen ist es guth, daß man sie eine nacht oder länger
  19. treiche. NB. Sie müßen lange hohen so seyn sie beßer als eine
  20. wiederzung zu eßen, wan sie 5 stunde hohen kalt geworden auf
  21. geschnitten und auch den rost gebraten ist auch guth.

Cite

Leibniz-Handschriften zur Medizin LH 3, 6, fol. 64r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068495:0127?run=617