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Leibniz-Handschriften zur Medizin LH 3, 6, fol. 65r

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  1. hunwerck
  2. Von allerhandfruchten und gnädigsten gantzen weiter zu hege
  3. Arten schicken werden die jungen so erst anfangen artischicken zu bekommen
  4. in Herbst ausgegraben und in Kisten gegraben, daß man sie in warme
  5. stuben tragen kan.
  6. Assensche treibet ebenfals die wurtelte heraus es gehen aber die wur
  7. zeln verlohren.
  8. weintrauben kan man lang in winter halten alß man (wann man
  9. sie abschwindet) den stiehl was lang leßet, und an die ein sauer
  10. apfel anstehet und auffheinket in einer temperirten Lu
  11. der opfelfaul oder trucken wird, umbt man einen frischen und
  12. stecket denn, will man sie verführen. Beklebet man die stiehl so bald
  13. sie abgeschnitten mit Baumwachs und lezt sie in eine Kiste mit son
  14. und verführet sie also
  15. Man kan in stand die müße auch lange frisch zu behalten, wie
  16. auch biß von Apfelbaumen eingepacket beyge frisch be
  17. halten, und wen sie sich gar nicht mehr wollen die Hau
  18. laßen, weiht man sie eine stund in süße milch dann Last sie sich
  19. en
  20. abnehmen
  21. Kirchen pfleget man so bald sie mit der sichere abgeschnitten vom
  22. beim ohne daß man sie mit den hinden angreift in hohen gestecket
  23. und in keller legen, wan man sie brauchen, will so bist man den
  24. Blauen Lehm in waßer ab
  25. Oder man bohret ein loch in ein eltern Holtz fället solches mit
  26. kirchen schleget mit einen pflick wohl
  27. e
  28. daß kein waßer hierin kan und semt es in einen brunnen
  29. der man mich kleine fäßerlein als da Jugner eingewesen
  30. machet oder leget auf den Boden habei spöhne, darauf die Kirchen
  31. pflaumen, angenken, gerne erbsen; artigheste und was conte
  32. man will oben und zwischen daß sie nicht an einander liegen
  33. wieder schöhne, und dan Fest zugemacht, einen schweren stein daran
  34. gebunden und mit einen Herrn Stuck in einen tiefen kommen
  35. gethan auch wohl einen Verpichtenstrick sonst verfaulet er
  36. wan mans aufbeicht muß mans gleich verbrauchen, sonst
  37. verdirbts, und ist darum guthe daß man kleine fäß er mei
  38. auch umb die schwehre willen, daß solche last nicht zerdrucke. In
  39. den Augenpommerenzen und fruchtheüsern kan man bekommen alles Ver
  40. rühren und grün erhalten, was Kohl. nüber und Saltat seyn,
  41. dan in stande und wegen der temperirten offt worumb sie nicht
  42. verfriren noch vergnügend können, man hat noch mir sonderliche
  43. h
  44. art, daß man deine toine halb von einander schneidet
  45. und wird umb Galler Löcher behret die salat mit
  46. sampt der teuerzel in solches Loch stecket und die
  47. tome nach und nach mit sende füllet, wan man
  48. c
  49. oor

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Leibniz-Handschriften zur Medizin LH 3, 6, fol. 65r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068495:0129?run=617