Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 4, fol. 20v
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- gebrauchen regiren laßen, welche die moderate
- sten seyn, und von aller extremität weit ent
- fernet, daraus auch dieses folget, daß wie
- auch in ermahnung ander eine große behutsamkeit
- s
- brauchen müßen, so dem es nicht allezeit nöthig
- daß wir ihnen das beste, so wir wißen
- verstehen geben, maßen sie es nicht allezeit
- ertragen können, sondern es ist thunig daß wir
- ihnen mit theilen was ihren gegenwärtigen
- s
- gemüthsstände etwas mehr gemäß, und dero
- verstandt nicht zu hoch ist. Damit wir uns nicht
- selbst prostituiren. Denn es ist uns an der
- f
- eute opinion nicht wenig gelegen, und müßen
- w
- wer dahin trachten wie wir von dem gemeinen h
- auffen in werth gehalten werden, maßen wir ohne
- ihn nicht leben können. Wir haben u
- auch zu hüten, daher wie uns nicht deren
- en
- versprechen unsre freyheit benehmen, unsern
- mahlen ins künfftige zu endern, denn alles in
- der weit ist der Veränderung unterworffen,
- und was iezo das beste zuseyn l
- e
- der
- scheinet in kurzen der eingeringe Veränderung
- vor das schlimste gehalten werden. Endtl
- b
- sollen wir nichts suchen in publicis in der
- welt zu andern, maßen ins gemein nichts
- in
- e
- unvertrauliche, als eine Veränderung deßen
- man man man man ein länger zeit gewohnet. Endtlich
- sollen wir uns fest eingebunden seyn laß
- e
- n, daß die gerechtesten und erbarsten wege
- e
- die nüzlichsten und sichersten seyn, und da
- e
- n
- ie gröste listigkeit sey keiner listigkeit
- er
- s
- sich niemahls gebrauchen.
Cite
Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 4, fol. 20v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068593:0040?run=617