Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 4, fol. 22r
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- ihm contras, und hier kan er nicht minder ver-
- e
- e
- güngt seyn, bedenckend daß er dennoch gethan,
- e
- c
- was ihm seyn gewißen zu thun erinnert
- e
- e
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- e
- e
- e
- und weil es dennoch wieder seinen Windsch ergangen
- e
- eine
- e
- siehet er leichtlich, daß es Gott (ohne deßen
- e
- zulaßen nichts geschehen kan) also beliebet
- e
- b
- n
- Weil es aber Gott als dem allervollkommenst
- e
- wesen also beliebet, ist es außer Zweifel
- ob gleich dieß sein Verstand nicht absehen
- s
- c
- n
- auch sehr guth. Ferner weil es guthsowere jah
- e
- e
- O
- e
- unverständig im geringsten sich herüber zu betrüben
- e
- s
- oder auch zu clagen.
- Oder es geschieht endtlich
- n
- ein
- s
- daß man durch affecten übereilet wird (
- d
- e
- e
- e
- denn offt mehr solche zuüberwunden sehr schwehr
- et
- 8
- die überwundung gleichwohl, welches mit au
- en
- alhier
- e
- e
- dazu anreizen solle, große lust verursachet
- en
- e
- Es geschicht sache ich daß die bewegenen des
- u
- Leibes die affecten oder bewegungen des
- e
- müths, diese aber den Verstand und wille
- a
- er ih
- überweltigen, daß ist das man nicht t
- 16
- n
- e
- was uns der Verstand anweiset, und also manchm
- e
- nglück verfället, so i
- ist
- e
- auch
- solches ein groß glück zu achten, wann nur der
- p
- n
- feste vorsaz bleibt, nach gedachter regel
- ein
- e
- fortzufahren, maßen und nichts, bechutsamer,
- e
- macht als schaden durch eigne erfahrung, und
- e
- ein
- werden also viele auch vielleicht größer
- e
- n,
- nglücktfalle, so uns in künftige sonst
- halten begegnen können verleütet. Miß
- auch ins unße fehler selbst, so bey andern
- a
- eine gewißensängst, zu beßer Vergnügung
- es gem
- e
- verhelff
- e
Cite
Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 4, fol. 22r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068593:0043?run=617