Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 4, fol. 23r
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- zu dirigiren, und also geschieht es daß
- S
- weil unsres wündsches erfüllung nur einzig
- in
- v
- allein bey uns bestehet, selbige uns
- e
- ey
- en
- vollkommene Vergnügung geben können
- ec
- e
- e
- e
- 3) Einem Weisen könte zu sich des glücks
- Regirung also zu entziehen, daß ob er sch
- s
- e
- nicht Unterläße sich aller annehmlichkeiten so
- c
- n
- ihm daßelbige vortrag zu gebrauchen, er denn
- e
- noch im geringsten nicht sich unglücklich schäze
- e
- wann ihm gleich selbige entnommen weren,
- t
- und also selbige gleichsam als recht wendsche
- u
- ei
- e
- e
- annehmlich annehmen gemeßet er doppelter wohllust,
- d
- e
- t
- und
- ch
- beschmecket mit unshrer annehmungkeit
- die süßigkeit dieses Lebens, newelchen wie
- e
- e
- i
- in
- w
- sonsten, wenn wir sie nicht recht zu gebrauche
- 8
- rten die allerhezügenste und bitterste
- id
- Unlust erfahren können
- S
- in
- a
- i
- e
- 4) Ist zu betrachten die Natur unsers gemüths,
- das ist des jenigen so in uns wissendet in so
- w
- st
- er
- ar
- p
- weit als sie auch ohne dem Leibe bestehen kan, u
- und viel edeler als selbiges, auch unzahlbar
- wollust so in diesem Leben nicht Vorkommen
- zu genießen fähig. Dem von einer seite und
- als unsterblich sehend und der höchsten wollust
- fähig, anderseits aber das wir mit sterblichen le
- ibern vereiniget, die vielen Schwachheiten
- unterworffen, und in wenig tagen vergehen
- werden, unterlaßen wir zwar nichts unser
- en
- glück in beßern stand als müglich zu versezen, a
- er doch ist dieses alles in unsern äugen in
- ansehung der ewigkeit so gering daß wir
- solches nicht anders als den ausgang einer
Cite
Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 4, fol. 23r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068593:0045?run=617