Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 4, fol. 23v
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- v
- Com
- ent
- u
- habe
- e
- sollen wir Unstott in unse
- 2
- dancken als das allervollkommenste
- wesen vorstellen, daß ist deßen eigenschafften
- e
- kein ende ihrer Vollkommenheit haben. Dann d
- adurch wir uns gewiß werden, daß es
- nicht weniger wieder den verstand seyn bey
- sich bedencken, Gott das ist das allervoll-
- kommenste wesen, denn die existenz, (das
- x
- ist eine Vollkommenheit) ermangelt als bey
- sich bedencken einen berg ohne thal, d
- d
- r
- aus diesen einzig und ohne andere weitere Unterr
- ichtung werden wir erkennen, daß Gott w
- a
- afftig sey, und wird uns nicht weniger gewi
- 8
- bekand seyn, daß zu dem vollkommensten Dinge
- 2
- inge die eigenschafft gehöre, als alles wann
- andt,
- es auch ist, daß wir klar und deutlich ver¬
- stehen, daß es einer zahl oder figur müße zu
- geeignet werden. Uns urschm, verw
- ferner, was er sey so viel die Schwachheit
- unser natur zuläßet erkennen; Dann nur
- das Ebenhard des jenigen gedancken, so wir
- n
- von ihm haben betrachtend finden wir ein
- ch
- unbeschreibliche ausbreitung seiner Vorsehung, dadurch
- e
- r mit einem einzigen gedancken alles das jenige was
- geschehen ist, voriezo ist, noch seyn wird, oder
- auch sein kan bemercket,
- n
- für
- gewißheit deßen so er zu thun beschließet welches
- unmöglich zu endern, und in übrigen eine unermeßliche
- s
- macht, als das jenige was er siehet und will i
- ins werck zu richten.
- Weil es auch
- w
- bekand wird werden, wenn wir die wercke
- Gottes nach würden betrachten, und die
- e
- en
- so unbegreifliche ausbreitung der Welt in
- a
- d
- gedancken wohl abfaßen, auch dieses erwegen
- c
- exsistenz oder besten und
- e
- daß aller dieser sachen
Cite
Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 4, fol. 23v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068593:0046?run=617