Leibniz-Handschriften zur Philologie, Sprachwissenschaften LH 5, 3, 1, fol. 3v
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- hen hette lege. Anstatt
- daß sie unsre wunden mit
- oele lindern sotten, so reiben
- sie solche mit salz und eßig.
- Aber wir sind gottlob noch nicht
- so unglücklich und unser kleinod
- ist noch nicht verlohren; unsre krone
- ist noch nicht von uns genommen, aber
- unsre Wolckhart steht in eusern handen.
- Ich habe allezeit dafür gehalten,
- und bin noch nicht davon zu bringen,
- daß das Teutsche Reich wohl geordnet,
- und in unser macht und glückseelig,
- nöthig
- Kaysers pactorum von allen
- erkennet, ihn
- ihm bey Concilien bey Versandungen
- wird ihm und seinen bothschafftern der
- Vorzug nicht gestritten wir
- das Landf. So das weltliche
- Haupt der Christenheit, und
- e
- die Teutsch hat ih
- andern ihre vorneh
- allgemeinen Kirchen Vorsteher.
- So groß nun des Kaysers Mayestät
- S.
- gelind und sonderlich seine
- so
- regirung: die sanfftmuth ist
- den Hans Osterreich angeerb
- und Leopold hat auch die ungläubigsten
- und argwöhnigsten zu erkennen gezwung
- lc
- daß ers mit dem Vaterland wo
- beschwehren
- gemeinet. Kan sich ein
- beclagen, daß gedroffe man wie man
- seine clagen nicht höre oder daß
- r mit execution übereilet
- werde; ist nicht vielleicht
- die allzu große lindigkeit das
- einzige etc. Darüber man in
- teütschland clagen könne;
- mögen, und vor jener seiner frösche
- andern binnen, die der Himmel
- s
- icht ehe befriediget, bis er ihnen zum König in
- einen herrschafft. Was in
- diesen Krieg vorgangen, daran
- sind wir selbsten am meisten
- huld, und da wir uns
- offen, annoch wollen verm
- laßen, so kan er uns zur l
- hne und künfftiger Verwahrung
- und der teütschen Nation
- hoheit
- en
- Reichsstand
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Leibniz-Handschriften zur Philologie, Sprachwissenschaften LH 5, 3, 1, fol. 3v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068739:0006?run=617