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Leibniz-Handschriften zur Allgemeinen Geschichte LH 11, 6B, fol. 132v

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  1. und wiederbringung der bishehr vermachehung ausdrücklich,
  2. sich alles auff einmahl in Holland ändern würde, viel
  3. doch die Friedmacherey daselbst allein von verzweifelung
  4. eines befdern hehrgerühret,
  5. n. Und Franckreich so sein werck machet iederman
  6. zu bewundern; werde sich auch und zwar zum andern mahl,
  7. und wohl verdient, betrogen finden. Gleichwie
  8. der anfang dieses Krieges geschehen, als Holland gemein zu Mührender ordnen und meinungen, daß es auch ein
  9. eyen von Annou den titel eines Königs zugestanden,
  10. und daher glauben gemacht, daß Sie auch im übrigen
  11. nachgeben würden; damit Sie ihre Völcker
  12. aus den Spanzen Spaniter Niederlande zurück
  13. kommen, und dadurch dennoch die freye hand behaten
  14. 20) In deßen muste man die Stadt Amster dem
  15. wieder zu gewinnen suchen. Man sagt, daß
  16. Jüngster Veränderung des Magistrats so sich
  17. eines gebeßert. Es köndte auch dieser Stadt
  18. ungensachen einiger ansehnlicher Vortheil
  19. gelaßet werden, sonderlich durch den Graar
  20. einen Engländern im abgang, welche von dieses
  21. er
  22. Monarchen vorfahren ansehnliche privilegienen hatt
  23. 3). Köndte man auch den Holländern einen hafe
  24. im Mittelmeer verhoffen, so dem numehr Engel
  25. Landischen Porto Mahane einiger maaße unter
  26. zusehen, wäre es nicht zu unterlaßen
  27. zugeschweigen was man ihnen beym Arnericänischen
  28. findel auff den fall einer Hauptändern
  29. a
  30. e
  31. versprechen köndte.
  32. 22) Es scheinet man fürchte in Holland daß England
  33. denen Franzosen gar mit Krieges macht bey
  34. retze möchte. Aber dieser Durchkönnen sie wohl
  35. entsagt seyn. Je mehr das Ungländische Ministrisam
  36. sich machtet, ie mehr stellet es sich ubermuthig, umb sich
  37. fürchten zu machen. Einen Neüen Krieg anzufangen,
  38. worden, neüe und große verwilligung des
  39. praesament erfordert werden, und darinn Urheber
  40. ahr noch übrige Neigung der Leüte gänzlich ver
  41. ziehen, die sie einzig und allein durch die süße
  42. ofnung des Friedens erworben. Sie würden sich
  43. h auch in gefahr, einer Neüen umbwohnung sezen.
  44. Man siehet in Holland wohl daß man durch
  45. den vorseyenden bethäniglichen Frieden sich in die hände
  46. seiner Leünde liefern müße, und daß nach deßen
  47. Schluß der praetendent schwerlich vom Probe
  48. abzuhalten. Also wenn sie sich darinn ergeben, ist es wie
  49. man sich in den todt ergiebet, weil mann nicht anders
  50. . Hochw. solte aber eine zuverläßliche Hofnung sich von
  51. einen Reichs Kayser und vorden zeigen würden
  52. die Holländer bald den Sohn verändern.
  53. ali
  54. in der that durch die Naturalität von Italien gewinnen
  55. den sobald die Franzosen dieses Land verlaßen, hat
  56. der Krieg von dort auß den alliirten mögend oder
  57. n. Und was Spanien belanget, hätte man daselbst
  58. die viel als denen Franzosen gesezet. Weil man iedes mahl
  59. das ganze gahr über ein unsägliches auff einen
  60. eine völcker nicht nur daselbst, sondern auch ansehen müchtliches anstattliches anstaltung auszu
  61. weit mehrere Kräffte antwenden müßen, und zwar
  62. e
  63. eitendes großens Vieges vnd nicht zu können. Der Bartel-Bündsch
  64. er dahin man aus Holl- und England nicht anders als
  65. doch einen abermäßigen umbschweif
  66. kommen können. Dieses wer die Meinung nüzliche
  67. des erstorbenen guten von Röchester
  68. der Königin Mutter Bruders, ob er schoben von
  69. der zahl der locies gewesen. Aber da iezo der
  70. leichen nicht zu hoffen; scheinet beßes Spanien zuverbi
  71. laßen, und alle macht gegen Franckreich zu wenden
  72. wie biß auf das lezte jahr mit so glücklichen fortgang
  73. gesehen. Inmaßen der Krieg ist, keinen denen hohen
  74. rethen, auch klärten ohn vergleichlich mehr als seine Kunstige Fürsten auf
  75. gekostet.
  76. 26.) Kan man also sagen, daß die Utrechtischen
  77. praeliminarium, nehmlich die Verlaßung Catalogo
  78. rieas, und neutraliter Correspondes, uns eine
  79. roßes gewinnen machen, und in cläg
  80. würde, den Krieg mit
  81. beßern nachdruck dießeits zu verfohlen. Und
  82. stand sezen.
  83. wenn wir dergestalt, noch etwas fortfahren,
  84. wird der König zu Franckreich zu seyn. We
  85. auf andere Friede eingete unangehen, oder da
  86. keinen vermuthlich nicht viel entfernten todt, sein
  87. Nachfolger getzwungen werden, ganz andere
  88. Kriedenskündte einzugehen,
  89. Weil eine Minderjahren
  90. kein bey ersten großen Kriege Franckreich nicht werden
  91. erstimmendas Verschafft habe
  92. l
  93. kürzlich, wenn man dießeits das seinige
  94. werden
  95. thut wird sich alles zu unsern vortheilen verändert,
  96. bunden, außer das England uns becrehmott passiret werden. D
  97. aber daher beschrechter etwas zu geschweigen da
  98. in England selbst große hofnung zur änderung dürfft
  99. der abgang reichlich ersezet werden, wenn
  100. und Norden dem Kayser und Vereinigten Niederlande
  101. ist, mit ganzer Knecht beytreten,
  102. welches fast ohnfehlbar scheinet
  103. ben
  104. n man den Neüen König in
  105. Preüßen gänzlich gewonnen.
  106. vorigen anschlichen leüten übergehalten und zu wenden, durchs duß das
  107. der Nachrichtigkeit vermeintlich und zu bracht, dahingegen
  108. s
  109. e

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