Leibniz-Handschriften zu Deutschland LH 12, 2, fol. 99r
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- 0) Beruhets al
- nur auf der alter
- irn, ob der König
- in England stille friedliebende, oder
- aber Monarchische despotische consilia
- denn ist diesen
- denn auf diesen fall er Franckreich
- ein solches, so nur in nichts thun bestehet,
- will iederman ohne das zu Kriegs-
- langsam und bedencken träget, auch
- einem König nicht schwehr in anfangung
- und führung eines Krieges die execution
- schwehr zu machen, und alles aufzuhalten
- oder gar zu vernichten, leicht zu gefallen
- thun, und gegen seine Stände
- mit allerhand praecepten beschöhnen.
- würde, sonderlich, dafern Franckreich
- e Spanische Niederkände nicht angriffen.
- und also salvis Tripli foederis verbis-
- et wird, still geseßen werden kan, au
- Ex
- etwa zwischen Franckreich und Holland
- einiges holländischen privat-interess
- orti
- wegen Krieg entstehen, oder Holland
- dem aüserlichen schein nach Ursach zum Kriege
- geben solte. Davon auch oben § 13. dem Getrifft, vnd andern Holland der Tripel
- der beyzustehen. (41) Welches theil aber
- der alternativae wahr, ob der König
- in England mehr qvieta als
- rebus novandis apta consilia führe, ist
- facti occulti in animo consistentis, und schwehrlich
- zu errathen. Es wollen etliche anmercken,
- daß der König in gefahr herzhafft und genereus
- ein, der ruhe aber aliquanto solution sey
- und als dann würde er auch so große Lust zu
- neürungen nicht haben. Zu dem komt,
- daß er ohne Erben noch zur Zeit, und allem
- ansehn nach einem andern mit seiner g
- efahr vorarbeiten würde. Andere
- aber halten dafür, daß der König nicht
- vergebens einen so scharffen blutigen Krieg mit
- den Holländern angefangen, und mit solchem ei
- fer continuirt, er wüße secretas causas, entweder seinen unruhigen Unterthanen zur aber zu laßen,
- t, einmahl sey gewis, daß der Krieg
- mehr vom Hof als parlament hehrkommen.
- Wo dem also, so sey der König ja ruhe-liebend
- und schläferig nicht, man wiße wie sehr er
- sich seine Frau Mutter auch nach empfangner
- schlappe zu Francreich verleiten, und von d
- er Tripel-allianz abhalten laßen. Daß
- Man und weil die hofnung gehalten in
- er
- hrer Frau Müller fusstapfen zu treten und
- die Douurische Reise nicht vergebens gethan
- caressi
- das ohne das delatione arbitrium und sonst
- mit den bringen, sondern auch von dergleichen zu denen Hildener bürgegen versuchet wird,
- ohne
- allianz a` part eingangene Bündnüß
- ja nur defensiv ist, da
- ein theil aus ihnen von einen dritten
- Sibe dem man dazu nicht Ursach
- geben, denn dieße conditig steckt
- in solchen foederibus ipso jure ange-
- griffen werden solte, einander bey
- zustehen,
- oder aber Franckreich zu gefalle
- zu seyn, oder sonst etwas, gehabt haben. (
- Et. 21.
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Leibniz-Handschriften zu Deutschland LH 12, 2, fol. 99r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068774:0197?run=617