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Leibniz-Handschriften zu Sachsen LH 20, fol. 43v

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  1. Wir nach reifer Überlegung dafür gehalten,
  2. daß deren zum besten einigte ohnbeschwer
  3. liche Anlagen zu machen, denn auch gewiße
  4. zu gemeinem nutz gereichende privilegia
  5. in Gnaden zu verwilligen. Die
  6. Anlange betreffend, ist uns hinterbracht
  7. worden, daß in Unterschiedenen Teütschen
  8. Landen vom Taback der vierte biß
  9. dritte pfennig genommen und der Preiß
  10. um so viel erhöhet werde. Weilen es
  11. nun eine Wahre die meist aus andern
  12. Orthen, in unsre Lande bracht wird,
  13. auch deren größeste confusion in einem
  14. Mißbrom. bestehet, dadurch die Zeit ver¬
  15. c
  16. lohren und die Gesundheit selbst belegen
  17. diget wird, also eine mehrere Ange
  18. allerdings favorabel, so wollen wir
  19. solche dergestalt erhöhen laßen, daß
  20. was sonst zweene pfennige gegolten,
  21. anietzo 3 pfennig zu stehen komme und
  22. soll solche erhöhung, von denen so die biß
  23. herige Auflage davon gehoben, in cassam
  24. scriptatis richtig geliefert und zu ver-
  25. meidung alles unterschleifs gute anstalt
  26. gemacht werden. Eine gleiche bewand
  27. niß soll es haben mit den Tabade¬
  28. Pfeifen und Spiel-Karten.
  29. Weil auch der Papierhandel bey
  30. bûcher-wesen und folglich bey dem Studien
  31. ein großes thut, so wollen wir hiemit
  32. die Inspection so wohl des Papier als
  33. bûcherhandels auch der Schrift und
  34. Kupfer drindereyen in Unsern Chur- und
  35. Erblanden und sonderlich auf denen Meßen
  36. Unser Societät der Wißenschafften in Gnaden
  37. aufgetragen wißen; mit Erlaubniß,
  38. weil billig, daß die der Studien genießen,
  39. etwas zu deren beforderung beytragen,

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Leibniz-Handschriften zu Sachsen LH 20, fol. 43v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068783:0086?run=617