Leibniz-Handschriften zur Politik und Volkswirtschaft LH 34, fol. 160v
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- Franckheit kan allein helffen, Gott, und die von Gott dargegebene
- ohl gebrauchte Natur, beydes sowohl
- durch vorsorge, damit man nicht in das übel fall,
- solle, als auch durch hülffe, wenn man
- sich darinn befindet. Es kan aber
- der armuth auch durch zweyerley weise
- geholffen werden, nehmlich nicht nur Beysteuer,
- oder allmosen der Reichen, sondern auch auf solche weise die den Speisen und nahmen
- durch die natürliche Mittel der
- armen
- nichts als guthe anstalt kostet,
- als durch bestellung des Landes,
- Nahrung, daß
- verläßet werden beforderung, verlag,
- nach
- und vertrieb ihrer Handarbeit, und
- mit einem worth durch allerhand nahrungsvortheil
- eichen ob
- rühreten die
- gebracht würde. Die Tri
- Unter den Kranckheiten zurechnen auf eine untheiligen gange
- sonderlich gegen die jenigen d
- zu wenden, so man Epidemios oder poppares
- nennet, und die theils ansteckend, theils aber nicht, oder nicht sonderlich,
- abredech regirend, und haüfftig, dadurch viel
- zu trachten.
- Die Cläger die Kranckheiten betrifft,
- Menschen, gewahren dergleichen vorher gedachten gedachtem stillstand, wie sie zwischen aufsicht,
- t werden. Deß
- die ansteckenden Kranckheiten werden,
- bithes nur.
- länget, weil man die anstalten zu spä
- und
- vorzugehren pfleget, und hernach durch allerhand
- großen theils
- roßen ihr schulds zue spät einbringen muß.
- elenden, auch ieder
- des jahres zum theil aber auch
- d von schlechter speiß und
- vom der be
- sonderlich vom übel, beschaffener geträncke;
- en.
- en, das hier übel gebrauet, wen
- n und doch denen Leüten aufgedrungen
- auß
- verandert.
- wird die schlechten wenigs an andern orthen zu geschweigen, die auch kunfftigkeit zu
- inde
- unzulanglich
- Die übrige regirende Manckheiten kommendie nicht erwartte: | angetrauen entstanden kommen, zu
- großen theils von Mübenberg nach seinem theil
- b
- herrschafften hafftigung, hie hails der Menschen, durch anstände der andere gsundt clanckheit
- Die gröste ursach aber des
- in
- s
- siehet, daß es denn die sämpliche wie manche selbst fast allein
- e
- komt vom elend der armuth, wie man dann
- d
- was die anstalt der armuth zu helffen das beste und
- die armen betrifft. Und daher ists
- durste praeservatio gegen
- n, die wachende Kranckheiten, so immer
- Wir denn cum curam tantum
- zu redencken.
- ist also nicht minder nöthig, eine perpetua Carl
- Pauperum und beständige Haupt anstalt, wie
- denen armen unter die armo zu greiffen
- nehmlich
- hat die obrigkeit dahin, daß
- unterfügung der Natur in ihrem Kreckern
- heit daß das werck dritte
- der nehmlich durch beförderung der Anatomi
- Botanic und Chymi die ursachen z
- und Heilungsmittel der Kranckheiten
- e
- mahig uns mehr ausgefunden
- werden, wie dann unsere
- bereits einige wichtige entdecken
- Jungen herfür bracht.
- doch
- wäre.
- und vielleicht Einer
- gewißen verborgen
- echnung ist.
- der Früchte der Erden,
- des wassers
- nur der lufft
- auch sich durch die
- auß dempfungen.
- Ende
- iesem inskünfftig
- Meßer zu begegnen w
- jährliche
- eine Historia
- anni physiis
- medica aus
- vielen observationibus
- zu verfertigen so
- hoffe ins aünfftigen
- dinem köndte die zeichen
- sumptiora, und
- dem Land die nocant an
- inventia morbi
- recumente simili anni
- statu beßer zu beobacht.
Cite
Leibniz-Handschriften zur Politik und Volkswirtschaft LH 34, fol. 160v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068823:0306?run=617