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LBr. F 25 · Orléans, Elisabeth Charlotte v., fol. 8r

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  1. wie dann a
  2. gewißer jahre ein ander aus bret komt, und in manchen städten oder Repubohm
  3. gewiße Wortheile nach Welt oder Ehren
  4. auf der Kirche herumb geschrieben wird, und theils dergestalten ansehen und des In der schallen wie der hierinn
  5. der Capuziner die Cronstände gewiße jahre
  6. dem v
  7. des ganzen
  8. d
  9. beylegen beßer als die divirci Bauer und Jesuiter, die eine lebenszeit wohl
  10. der die so so anstaltig, so
  11. wiewohl der drey bey den Unter-ämteren auch strechseln.
  12. g
  13. Wäre derowegen nicht übel auch den
  14. wo es thunlich dergleichen einzuführen; daß man die Leüte
  15. macht, nach befinden, beybehalten oder wechseln
  16. könne. Dadurch würde man sie auch zu beßerer
  17. aufführung bringen. Als zum exempel ich höhre
  18. daß der Regent den Intendanten gewiße Personen von der
  19. olle
  20. iedelschafft und von den städten beyfügen, und diese vielleicht wird man
  21. wechseln laßen. Bey den geistlichen Pfeünden
  22. abtegen, Probsegen, Priviaten, praefactiren, und
  23. dergleichen wäre es wohl das beste, aber d
  24. der gebrauch wills nicht leiden. Doch köndte
  25. es geschehen wo man interims-verfaßungen
  26. machet. (§.
  27. In übrigen glaub ich, daß die geistliche
  28. freündten händel
  29. Gründen hauptsächlich zu dem angewendet
  30. werden solten, was wahrhafftig den
  31. von roht geschmelten treflich, und nehmlich den Magli zu tagen und weisheit, mit hinzu
  32. e
  33. gedancken der geist-Verkantniß Gottes erhöhret,
  34. e
  35. denn Gott nicht beßer als durch seine wercke erkennet w
  36. werden kan, wie die Pfalmen Davide gar schohn a
  37. andeüten; und daher waren solche geistliche
  38. güther billig vor die, so entweder mit einem
  39. reflichen exemplarischen leben der vorleuchten,
  40. oder durch ihre untersuchungen und wißenschafft das
  41. gemeine liecht befördern. Ich bekenne, daß
  42. ohn müglich dergleichen allezeit zu probachten in dem
  43. man offt sich eine vornehmliche wohlverdiente Personen
  44. Off
  45. und geschlechter, durch beförderung ihrer an verwandten
  46. gestliches standes Vergnügen muß, allein ich
  47. glaube daß gleichwohl auch der Hauptzweck
  48. nst zugleich zu erhalten, auf welchen es ein Concilenz. Raht
  49. meist ankommet w
  50. aber was kan man E. Königlichen Hoheit
  51. oder dero Herrn Sohne sagen, daß sie Sie nicht
  52. längst und beßer wißen, doch kan bisweilen eine
  53. an er erinnerung nicht schaden, und man sagt
  54. der König Philip aus Macedoniren, des großen Alexandares
  55. Vater habe leute gehalten, die ihm gewiße dinge
  56. die ich doch wohl wüste, zu Zeiten ins ohrsam müsten
  57. worden,
  58. neuen
  59. verandert.
  60. werden.
  61. der auffsehen
  62. in den Provinzen. (1
  63. durch die Natur
  64. groß sind die wercke
  65. des Herrn und wer
  66. es bedenket, der hat
  67. seine Lust daran.

Cite

LBr. F 25 · Orléans, Elisabeth Charlotte v., fol. 8r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-3619400:0015?run=617