LBr. 486 · Koch, C.D., fol. 16v
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- Drum wil ich dem tollen gebieten entwichen,
- wodurch ich das sehr bitten einer wüsten Mutter meine,
- Und wie in wieder und hütte schleiher
- de Leut und Einfalt sich geraucht laßen spüren.
- die Mutter folgt mir nach
- Und stellet süße, küß und noch was liebers fin
- demselben zu gewehren,
- der mich ihr zeigen mag.
- ors ob es mir
- An Küsten und an lieben Sachen fehle
- So ich dem geben kan, der mich für ihr verhe
- bus weiß, es pflegt mein Kuß
- den töchtern allezeit viel süßer einzugehen
- Ich wird als liebes-Gott das Lieben recht verstehen.
- daher geschieht es dan
- weil sie von niemand Nachricht haben kan,
- daß sie mich nur vergeben suchen muß.
- damit ich aber noch verborgner mög erscheinen,
- Und sie mich nicht an einem Zeichen können.
- e
- Oris hab ich, flügel, bogen und Köcher abgelegt
- doch
- darf nur niemand meiner,
- Ich sey nunmehr zu nennen:
- Ein Feld, der kleine wesen trägt.
- D.
- dan dieses gleicht zwar einem Stabe,
- Ist aber meine fackel doch, als die ich so verwandelt habe
- die auch noch jetzo viel unharre flammen schwebt.
- Und dieser Pfeit, die ohnschüthet scheint,
- weil er nicht Gold an seiner spize führet,
Cite
LBr. 486 · Koch, C.D., fol. 16v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-855382:0036?run=617