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LBr. 84 · Boineburg, Ph.W., fol. 90r

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  1. Ich vernehme aus der Gnädigen Frauen Schreiben
  2. an dero Herrn Sohn, daß man Sich zu Maynz die
  3. hiesigen praetensiones betreffend über zwo dinge ver¬
  4. wundert, d) worumb ich dafür gehalten, man solle
  5. recto an den König gehen, ohne sich durch einen proceß
  6. zu Maynz
  7. aufhalten, da doch iederman das gegentheil vor guth
  8. befinde, maßen die sache außer des Königes handen
  9. sey, und durch eine neüe Collection nur zweifel
  10. hafft gemacht werden würde.
  11. Vors 2) warumb
  12. nicht viel mehr die Jungfzehen hundert
  13. thaler jährlicher Persohn zu fordern, da man doch der
  14. Wegen nicht allein beßern beweis in händen, sondern
  15. auch solche von dem König zu suchen hätte. Deßen
  16. man der Rherelischen foderung wegen nicht bedürffe
  17. inauff antworte ich, daß ich bereit, was
  18. e
  19. man anordnen wird zu vollstrecken, habe
  20. aber gleichwohl zuvor nochmahls mit wenig, worte
  21. meine Ursachen anführen wollen, Und will
  22. denn die Gnädige frau samt andern so sie zu
  23. rathe ziehen wird darüber urtheilen laßen.
  24. onders Hochg.

Cite

LBr. 84 · Boineburg, Ph.W., fol. 90r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-959328:0401?run=617