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LBr. 289 · Frisch, fol. 69r

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  1. Weil Er Excellenz zweÿ briefe bald auf einander geschikt,
  2. werden sie mir erlauben auf dieselben hiemit zugleich zu ant¬
  3. worten, Und dabey meine Freyheit ein und andere Umstände
  4. wegen der Societät zu berichten, nicht übel deuten, als wozu mich
  5. dero Vertrauen gegen mich in dem lezten brief gebracht.
  6. Als die Übersetzung des Paciti in den Vorschlag kam, und zwar
  7. von denen die sie allbereit fertig hätten, so wir aber nicht wüsten,
  8. b
  9. arbet sich ein jeder das seinige zu contribuiren, und Herr Neu¬
  10. kirch welcher hierzu am besten taugte, wollte sie über sich nehmen,
  11. allein es behielt der nachmahlige auctor den Vorzug mit deutlichen
  12. Unwillen einiger von diesem Departement. Welche hernach unter
  13. ch nehnten, es geschehe aus einer absicht, von dem verstorbenen
  14. König damahls ein gutes geschen zuziehen. Nach einigen con
  15. ferenzen sa hun wohl was dabey zu tuhn, und würden offt
  16. wenig so genannte Spruch- Reden ohne scharfe census passirt,
  17. so daß es sich verzog bis der König starb. Herr Raht Schott
  18. würde auch immer krank, und es verzeihet sich der auctor gar
  19. zwar, die Hofnung die er sich mit dieser Übersetzung gemacht,
  20. Nach der gemeinen censur entdeckte ich ihm erst in seinem Haus
  21. meine noch übrigen Scrupei, welche man sich scheute publice zu urgiren

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LBr. 289 · Frisch, fol. 69r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/DE-611-HS-971384:0139?run=617