Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 132v
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- verleihe
- Ramque sufficientem schliff deren ein ieder Mensch
- seelig werden köndte, wenn er nur wolte. Die
- affirmatudam hält man Unserstheils allerdings
- vor wahr, und in Heiliger Schrifft gegründet, darauß
- ut in re notissima die stellen anzuführen ohnnöthig
- seyn würde. Es haben sich auch zu dieser der unsrigen
- meynung die thornisten vorlängst, auch die so genanten
- jansensten etwa vor 40 jahren wie aus dem journali
- des de S. Amour zu ersehen, beqvemet. Und daß
- umb desto mehr, weil sich hervor gethan, daß ihre
- principia dadurch nicht aufgehoben werden. Und
- was die Reformirten anlanget, man auch
- hoffen, daß sie dem nicht entgegen, wie sie auch
- solches nicht nöthig haben.
- Allein es ist die Frage als denn noch übrig,
- ob nebenst der gratia universali et omnibus communi
- e
- ac sufficiente Gott diesem und jenem eine gratiam
- perietem also und dergestalt erweise,
- ß die gnade der antragung
- Neigung im Willen
- n
- dergle
- des Liechts im Verstand, und der
- bey allen zwar gemein sey; die gütig daran auch bringung aber
- des Menschlichen gemüths d
- ein würckliches liecht, und würckliche Neigung zum
- guthen im Verstand erfolge, sehr unterscheiden, m
- einem vor dem andern hierinn eine sonderbare
- gnade verliehen werde, und zwar, welche per se
- ifficam et victoria seyn müße, welches leztere
- die Reformirten auch thomisten und kansenisten
- gewaltig treiben
- An unser Seiten, ob wir zwar dafür halten,
- daß die gratia Dei sufficiens allerdings universalis
- sey und die nicht erfüllung des zwecks und Este- ts der
- selbigen von der Menschlichen wiedersezligkeit haupt-
- sächlich hehr rühre; so leugnen wir doch darumb nicht,
- daß die Gnaden und Gaben des Heiligen Geistes in den
- e
- herzen der Menschen sehr unterschieden, ja zur bekeh
- rung selbst ein Herz von der gnade Gottes ein
- Sündlicher und durchdringlicher als das andre ge¬
- rühret werde. In der gratia externa finden sich
- die Augu, die Acta derselben noch viel mercklicher, ja
- auffs höchste von ein ander unterschieden. Wie
- n fürderläßtigkeit finden, auch die geburth erziehung, conversation
- und Lebens-art gelegenheit zum guthen, mittelst
- der innerlichen gnade, würcklich zu gelangen.
- dahin gegen einander durch einen Nachtheilige geburth,
- erziehung, umbgang, und Lebens art, ungeacht der
- innerlichen gratiae sufficientis nicht nur vom guthen
- mehr abgehalten, sondern auch wegen fürkommende
- allerhand böser Exempel und gefährlichen Ergerinße
- zum bösen gereitet ward, ob er gleich solchen unt
- Göttlichen unterthanen thülff wohl hätte wieder
- e
- e
- e
- stehen können.
- ser se officas et victoriosa, allen denen die sich würrdung begeben,
- etc.
- h
- Daß aber eine gewiße so genante Gratia
- denn den: mala DEum ville permittere permiss
- quir auch erschmelten seyn, ach gewesen, achte theils, condinischreib
- würde, die an und vor sich selbst so starck
- et
- e
- d
- schließliche
- e
- ihm in der that verliehener
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Leibniz-Handschriften zur Theologie LH 1, 9, fol. 132v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068367:0264?run=617