Leibniz-Handschriften zur Medizin LH 3, 5, fol. 238r
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- Mittel
- Erstlich mus man dem pferde am hals überflüßig zu
- en eine Pferd das gott schutzet und sicherlich die aderlaßung. Und mich stande sie nach zu zwar pille auf einmahl
- in einig quantiatur uxi
- von Asa foetida und E, eingeben (welche hernach beschrieben)
- ist nun der Zustand hart, so kan man dem Pferd eine stunde
- hernach ein klistier geben, und noch eine stunde darnach wieder
- zwey solcher Willen, und denn das pferd bedecken, und mit hin
- spazieren führen, wenn man denn keine beßerung spüret, und den
- pferde die schenckel steisch bleiben, auch groß seiten klopfen hat,
- e
- so gieb ihm eine stunde nach der andern einnahme wieder ein klst
- ja man kan ihm eine stunde nach dem flistier wohl noch ein
- Paar Willen geben. Selten wird sich die kranckheit
- dadurch nicht haben laßen; ja wenn es nicht beßer wird
- kan man des andern tages das aderlaßen und allen diesen proceß
- wiederhohlen
- Diese pillen haben eine herrliche und universal würckung
- wenn das seiten klopfen nach der einnahme gleich vermehret
- hats doch nichts zu bedeuten, denn es wird bald drauff nachlaßen
- en
- h
- hlüße,
- Füserlich, damit die feüchtigkeit nicht in die fuße schlage
- n, und die Krone schwellen mache, wird verhindert, durch
- zu gepflaster und Bänder.
- Sobald man dem pferde zu reden. (
- gelaßen kan man sind blut in endern geseßen, auffgangen, und bewegen daß es
- nicht gestehe, und denn mit einer dienlichen halbe vermischen, und dem pferde
- damit die schenckel schmieren, hernach kan man das Phed bis an bauch
- in waßer haben und herumbführen 2 bis 3 stunden unterdeßen, kocht man in
- einem topf frischen saum ist mit eßig und Unßbel. Wenn nun das pferd
- außer voriger komt, muß man ihm die schenckel ober den Knien und bündern
- von neüen tuch sehr hart binden, damit sich die fenstigkeiten nicht herab sezen,
- ihm die füße mit diesen gekochten Caun ist außfallen, und den Huf mit Nußerl.
- schuldig hinne; scheinet an unschuldigungen zu einander, sich damit anstelten, damit demselben anstaltigkeit
- gemüthige Hernach kan man ihm auch muß den fast herumb von
- die lienen M. ist appliciren, oder wenn der Säumissen wie bisweilen in
- städten nicht zu haben, ein zuegelaßer von Ruß Exerlar und Eßig machen
- und daßelbe in und umb den schmel hermahligen, auch die schencket
- wie auch die Landen mit einer gewißen Calberschiedern hernach musman
- ein remollisit Kläßer eingeben und der leid mit einem gedoppelten
- leglichen unterhängen. Alle 6 stunde den Saumm ist oder das zugrängter
- erneüen an den Franckeln aber und leiden es mir alle 24 stunden halten.
- Man kan sich auch folgendes zugelaßes bedienen 2 th. alten schwehr
- einen schoppen wenigstig hat duncken oder rechteinum zwey-wehl, erst Kochen
- hernach leichen saümst, hizu thun und im kochen vermögen, solches 3 tage
- nach einander des tages ein ieder Zweymahl erneüern
- iß müß man ihm
- wer
- sehr enge Bruder über den Krieg von ihren so in frischerlangen
- geneget worden, binden. Denn mag sichs niederlegen
- Guth ist, auch daß man gleich anfangtstreüg dem Pferde zur ader
- sie
- andte
- gelaßen, ihm die füße ausbüze. Wie sich auf seine gute theile seinemate den 3 muste der 3 nuestier gnug
- wendensdig, und ein pferbene - ort (Gottigk) baumar)
- undt behungegeben einen brey mache, bey kleinen feuerloche und vnse und der fu
- ganz siedend damit außfülle, kan nicht zu wagen seyn. Als dann drüber
- wie auch schinden, die dieses alles halten. Denn auch passus bey umb die kerne
- herumb doch also daß man die hand daran erleiden könne; verbindet alles solches
- zumahl alle 24 stunden. Die präc
- ehr geheilet, damit die fuße consideriret werden.
- NB. man köndte den
- fft vor etwa
- ein als die Zeit weiße
- zwibeln unter den wein
- thun.
- halben und
- anstalt, daß Pferd im Westman
- u halten, kan man
- an die füße ein
- albe stunde mit
- äßig und gröblichen
- salz reiben. W
- et ante d
- das reiben und deß
- mist alle 6 stunde
- wunderhohlen auch
- ßen pferd, eine halb
- stünde spazieren füh
- man mus ihm als dann wenig
- zu sanffen auch wenig haben. (§.
- geben. Anstatt deßen kle
- so muß daraus man zw
- waßer mit der hand
- gedruckt und
- nig zu freß
- eben, das lange lange n
- n, deren verfließung
- laßen eine
- stünde lange
- führen und
- solches 5 oder 5 mahl
- gtinuiren
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Leibniz-Handschriften zur Medizin LH 3, 5, fol. 238r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068494:0477?run=617