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Leibniz-Handschriften zur Medizin LH 3, 6, fol. 73v

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  1. übers feüer gehenckt und gesolten wieder abgenommen,
  2. und abgefrümbt mit einen faum Löffel, das thut so oft
  3. Biber schön lauter wird, doch daß ihr ihn nicht zu lange
  4. last finden, sonst wird er gar hart und hähe. Wann
  5. ihr wolt sehen ob er satt hat, so gieß ein tröpflein
  6. auf einen zimien Steller und wenn er nimmer fleü
  7. so hat er gnug, doch mus man ihn zu einem dinge mehr
  8. sieden als zum andern, und wann ihr mehr zucker heit, als
  9. 1) so mügt ihr auch mehr eyerweis haben und waßer
  10. darnach der Zucker bis oder gut ist.
  11. Wie man den hönig leütern soll.
  12. Item zu einer käme hinig müst ihr auch haben
  13. üßel waßer und 11 eyer weis und must es auch
  14. sieden lassen und abfeumen wie den zukr und so ihr mehr
  15. häbst müße ihr auch mehr waßer und Ey erweis haben und
  16. müst es auch auf einen zunien teller Versuchen, wie der Zucker
  17. ob er nimmer fleüst und ob er gerecht ist.
  18. Roßen vielen Böragen und andere Blumen mit
  19. Jücker einzumachen.
  20. Die Roßen-Bletter oder was Blumen zu will, auf 11 p
  21. Zerhacks klein wie ein muß und darzu den allerklarsten Zucker
  22. gestoßen auf 1 U. der gehabten Blumen III U. zuwier stoße
  23. das untereinander und las darnach eine kleine weile ab der
  24. glet stehen, das thue denn in ein glas oder nider gefäs von
  25. Ziunen und vermacht, seze an die Sonne den ersten monath so ist
  26. es bereit, du macht auch wohl zu den Zucker 1 halb loth
  27. gestoßen gestoßen Heinmet thun und vernunfft, reucht desto lieblicher
  28. Also werden alle eingemachte zucker gemacht nach der art
  29. und auf die weiße, wie die nahmen haben mögen.
  30. vielen Syrup. 1
  31. umb vielen thue sie in eine käme, darnach da viel oder
  32. wenig will haben, schütte ein siedent waßer dran, und laß
  33. über nacht stehen, denn trücke die vielen durch ein tuch
  34. aus und den andere abgehöpfte vielen in die Kanne und
  35. mache das vorige waßer wieder endich und schütte es wieder
  36. drin, das thue Eoder 5 mahl, und wäre es allemahl
  37. und Lob allemahl eine nacht dran stehen und umb
  38. darnach so viel zuüber, als des sagts ist, thue es mit
  39. einander über

Cite

Leibniz-Handschriften zur Medizin LH 3, 6, fol. 73v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068495:0146?run=617