Leibniz-Handschriften zur Medizin LH 3, 6, fol. 79r
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- auch ist einmachen, so wäßere den Zitternen woll, sie de es
- in einen Waßer, Laß ihn trucknen, darnach siehe ihn in einer
- Jücker brühe, daß sie candirt, lege den citruaten drein über
- nacht oder lenger, darnach du ihn gern Hast, lege ihn auf einen
- ofen, biß ihn ertrücknen, daß thue so oft als du will, den
- bierbf Essig pflaumen thue auch also, ohn allein mache sie zwar ein
- wenig dürre, und darfft sie nicht drößern, oder in waßer
- finden, aber in glück er siede sie ein wenig, wolte den citrimahm
- gar schön durchsichtig haben, so lege ihn zuvor ein tag und 2 nacht
- in langen, darnach so lange in das Waßer, bis daß die Aberkeit
- vergehet.
- s
- Titeman mit den schalen einzumachen.
- Litrinae mit den schalen thue die in ein rem Berg-Läßten
- agt daß nichts drein steübe, oder falle, zu winterszeiten
- ist es gut aus gut gutenmahl frisch waßer drauf gießen, Sommers
- Zeit soll man 2 mahlfrisch waßer drauf gießen, daß hell
- 3 oder 4 tage geschehen, bis sich die Ritterkeit heraus gezogen
- gleiche gestalt thue mit den großen Linienienienien, der nach seihe (da
- rein ab, und gieße ander rein waßer drauf thue es
- g
- ein Desolein seye es auf ein kohlfeüer und Laß sieden bis
- es zimlich weich worden, thue sie in eine wolden bürgische
- h
- büchsen, und wieße zum ersten ein Linden gesottenen beobacht worme
- zuber drauf Last es drei tage stehen, denn seihe den zucker
- wieder ab und siebe ihn wieder aber ein wenig härter den Zins
- und gieß ihn nicht zu heiß auf die citrimaten sondern wenn der
- Becker beulecht worum wird dis ohtmahls gethan, bis der Zucker die
- wäßrigkeit gewauß den citriraten oder Linien gezogen hat und der Syrup
- eine rechte dicke oder härte eines Syrips behält.
- Eit richten ohne schalen
- Den Citrigiaten weihe, auch gleicher gestalt 3 oder 4 tage in einen reinen
- waßer täglich vermeinet, nachmahls gieße daß unßerwegen, und thue den
- Cit minaten ein Lemmen dünnen geleüterten Zucker laß es sie den
- bis der citrinae zimlich weich und mürbe wird
- härte eines Schriabs bekomme.
- kenie citrirn art einzumachen
- Neub frische und wohlzeitige Cit entspaben, schneibe sie nach der länge in 4 oder
- 6 stücke darnach die Lemmerin groß seind, so weil du welt lege die 3 tage im
- waßer daß man das waßer täglich 2 mahl Frisch übergieße, darnach sich in
- einen dünnen geläuterten zuetter, bis sie zimlich weich und mich werden.
- und sich den zuver zum ersten mal nicht zu hart sonst werden sie
- zähe, über der 4 tage sindt den zuwer wieder ab, und gieße ihn kalten
- drauf dis thue so lang, bis der ZuckerTrjrub dicke bleibet,
- e
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Leibniz-Handschriften zur Medizin LH 3, 6, fol. 79r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068495:0157?run=617