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Leibniz-Handschriften zur Medizin LH 3, 6, fol. 82v

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  1. in ein Balbierbetien, ie größer in beßer, sey übers feiner
  2. laß mit einen guten feuer wohl sieden wie man fische seind,
  3. und wen es beymit dickliecht zu werden, so weil das töpflein von
  4. den letzten safft und schütte es ins becken zum safft, weil es übern
  5. feuer stehet, darnach eine einen Holhem Bretel und wühter
  6. es laß es sieden bis es seine rechte dicke hat.
  7. Wittenhafft zu sieden.
  8. Nimb die gaitten wesche sie rein und schneide die gantzen oben
  9. herauß, und reib auf einen Weibeisen, die schaden ab, schneide
  10. die güthen fein dünne bis die Kleinen stein kein kommen, wornach
  11. mich die grüps mit hie auf mein reibriosem gar genomm
  12. Bit auf die Bern, umb darnach die geriebene schalen, und
  13. grüps, preße die durch den suffe
  14. ettende quillen,
  15. darinn lass es mit ein
  16. Schmittene quitten (gantz weich werden So laß es durch ein
  17. tuch lauffen, und thue den Zucker darein, licht so wirds ein
  18. gut safft.
  19. zu dünnen quittensafft zu machen
  20. Norumb gutten schele sie ein, reibe sie auf einen weibsteins
  21. so rohe biß auf die grüps, druck sie durch ein tuch
  22. gieße, den den safft in einen tiegel und laß ihn etwa
  23. das 3te theil einsenden, denn so nun den Bremen sanff
  24. dem du hast abgeschöpft vom gutenbrod, preiße ihn zu dießen
  25. stafft, in tiegel, und ein wenig gelieutert zuw er drein
  26. Laß es eine Viertelstand sieden, darnach gieße ihn durch ein
  27. tüchlein, und gieße viel zu aber dran, daß du nicht
  28. zu viel zuüber dran giesest, daß ia der geschmack von
  29. quitten vor den Zucker gehe, und jetzo ihn den übers feüer
  30. Laß sieden. Bis du siehest, daß es nimmer fleiß, wenn
  31. du ihn den auf einen zunien teller grüßt, doch daß du
  32. ihn nicht zu hart sie dest, daß er nicht zähe wird und
  33. gieße ihn in ein Büchtlein.
  34. c
  35. Stritten Latwergen
  36. Nimt gutten die wohl zeitig (nd so frisch alß man
  37. sie haben mag orische sie sauber an ein reines tuch, und
  38. man soll die post stehen und die Herrn herauß nehmen

Cite

Leibniz-Handschriften zur Medizin LH 3, 6, fol. 82v. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068495:0164?run=617