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Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 4, fol. 5v

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  1. einen gewissen wechsel der langen und kurzen selbigen und zusammentroffenen reine beyden Haßen beobachtet
  2. iebst, welche gleichsam eine stille mu
  3. in sich halten, und wenn sie richtig, auch ohne gesang
  4. angenehm fallen. Die schläge auff der trümmel
  5. der text und die viel zu kommen, und sonsten dergleichen bewegen nach waß und regel
  6. gestatten, und macht diensten
  7. am eine gleichmäßige obschohn unsichtbare Ordnung
  8. findet sich auch in den schlägen der Anwegung der Zitrenden und die sach seyn zu bringen und ein theilung der
  9. seiten, auffleißer über die Hofeilung und der curon meinung offta
  10. in gleichmäßige regung gebracht, der in uns
  11. selbst einen mitstimmenden wiederfall machet,
  12. nach welchem sich auch unsere lebens geisten regen; daher
  13. die Musik so beqvemich die gemüther zu bewegen, ob schohn
  14. ins gemein solcher hauptzweck nicht gnugsam beobachtet
  15. Und ist nicht zu zweifeln, daß auch im fühlen
  16. schmecken, und riechen,
  17. die süßigkeit in einer gewißen ordnung
  18. und vollkommenheit bestehe, so die Natur
  19. darein geleget, und
  20. Uns und die there, zu dem so
  21. nöthig zu reizen; und daß also
  22. der aller angenehmen dinge rechter
  23. gebrauch, und würcklich zu statten könne, theils hehr
  24. hreiben, ob schohn durch mißbraun
  25. unmäßigkeit anderwerts ein weit größerer schad
  26. darauß entstehet kan.
  27. Vollkommenheit, wenn ich alle erhöhung
  28. des wesens; denn gleich wieder die Kranckheit der
  29. denselben zusammen, so
  30. hensam eine erinnerigung ist, und abfall, von der Wahrheiten
  31. gesundheit; also ist die vollkommenheit die
  32. it, die geschene libert sey, sondern auch anstatt beständigkeit s
  33. wortet, etwas so über die
  34. gesundheit steiget; die gesundheit aber selbst bestehet,
  35. mittel und in der wage und weit den Craff
  36. grund zur Vollkommenheit.
  37. Gleich wie nun die Kranckheit hehr komt vo
  38. verlezter würckung, wie solches die Arzung
  39. verständige wohl bemercket, also
  40. die Vollkommenheit in einer großen
  41. freyheit und krafft zu würcken. Wie dann
  42. des wesen in einer gewißen Krafft bestehet, und
  43. größer die krafft, ie höher ist das wesen
  44. ferner bey aller krafft in größer
  45. ist, ie mehr findet sich doch allerdings anst einem
  46. und in einem in dem Eines viele
  47. außer sich regiret, und in sich außdrucket.
  48. Nun die einigkeit in der vielheit ist die über
  49. ein ordnung vor welcher alle, hohnheit hirkomt, so habe erwehret.
  50. einstimmung und weil eines zu dem andern
  51. näher stimmet, so fließet darin
  52. Darauß siehet man nun vollkommenheit
  53. wesen, Krafft übereinstimmung, ordnung und schönheit
  54. an ein ander verbunden, welches von wenigen recht
  55. Wenn nun die Seele in ihr selbst eine große zusammen stimmen
  56. Ordnung, Freyheit, krafft, oder voll kommenheit befindet, und
  57. iese sich auch
  58. welcher trost nichts anders ist, als wird man
  59. einen schlaftrunck nimimt, umb die schmerzen
  60. nicht zu empfinden, sondern durch eine andere
  61. sich selbst machende freude,
  62. dadurch wir als oben
  63. die unwißende rempothahrten werden,
  64. und gleichsam aus den Streuns.
  65. daß wir ersach haben über
  66. derung wird, was gleichwohl erschäfftigst bey ihnen an uns auch
  67. Wenn nun eine hohe Per von dieses erlang
  68. dennoch ihre Vergnügung findet in derg
  69. ihres verstande und ihrer Tugend, die halte, ich
  70. Der welt für hoch vor sich wegen dieser ihre
  71. flückseeligkeit und wahren freüde;
  72. für andere aber, weil nun gewiß, da
  73. diese Person kan und wird auch etwas
  74. einen theil so vielen anderen zu
  75. iecht und Se S. Segend mit theilen
  76. in dem solche mit Ihn heim geringen richstrahlung machen
  77. in ander
  78. es liecht geben können. Escheinet also
  79. roße glückseeligkeit höher und dabey erleuchteter
  80. Personen darauß, daß sie zu ihrer glückseeligste
  81. soviel thun können, als wenn sie tausend hände,
  82. und tausend leben hätten, und wie auch sonst einmahl mehr
  83. uzen, als soweit man darinn wohl thun

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