Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 4, fol. 6r
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- folglich daran lust empfindet, so verursachet solches eine
- weide wie aus allen diesen
- eine puncta partis gemacht, vornehmen auch anstaltigkeiten, denn ein vor
- en; da es kan in uns eine unzeitige
- und unmäßige Freude seyn, wenn
- unsre Läß, und krafft sich erzeiget,
- eine arme de rai
- bey solchen würckungen, dadurch
- folglich andere höhere Kräffte
- und würckungen gezwächet werde
- als wenn sich eine Eva nach so sehr an einem
- Conradiß-Apfel ergezeter und eine gröste freude
- vorietzo dapob eine fande; der apfel
- so aber bald darvon zu gifft und Halle würde, dadurch
- e umb ihre gesundheit und auch umb ihren
- verstand käme, so wäre sie ja unglücklich
- Derowegen ist nöthig, daß man
- so zwar freüde, aber in solchen dingen
- ache, dadurch wir zu beständiger freüde
- gelangen. Und weil iede freude nichts
- anders ist, als die Vergnügung, ob die Seele
- an ihr selbst hat. (§. müßen wir solche freüdens-
- chtet suchen, dadurch die Seele nicht gemachet wer-
- hlimmert und geschwächet, sondern auch anbeßert, und
- heinet
- st
- denn er derowegen bey unterfangen,
- heils, daß diesen Ländereyen auff denen Sändereyen auf den S
- sondern eine große Wißenschafft, was wahre
- beständige freude bringe. Und wird dazu erfordert,
- daß man unsere und anderer dinge Natur a
- in gewißen HauptPuncten verstehe.
- Es komt aber solche Wißenschafft hauptsächlich
- in auff den nachricht von dem Läller
- vollkommensten wesen so man Gott nennet, das ist
- auff die wahre Religion, wor
- dem ansehen, daher durch das Liecht
- der Amt der Natur und
- chymicum auch leicht durch Christum
- selbst eben leiden werden
- Denn Wenn alles regiret wird,
- von einem höchstvoll kommenen, und wie allein soll, weisen,
- und allmächtigen wesen, so ist kein Zweifel daß die beständ
- wehre freude von ihm zu gewarten, und
- Daß gewiße wege seyn, dazu zu gelangen, so in der
- höchsten Vernunfft gegründet,
- ehen. Daraus folget, daß die wahre
- Religion bereits durch das liecht der Natur dem Menschen
- Goffenbahret ehe noch das Mosaische gesez gegeben worden
- Weilen aber die Menschen der Vernunfft sich selten
- gnugsam gebrauchen, hat sie auch s
- Hat Gott nicht nur durch weise Leüte, sondern auch
- rnehmlich durch Mosen, und am herrlichsten durch
- Christum die höchsten wahrheiten und Regeln der glückl
- erligkeit verrichtet, und dadurch verfüllung seines V. U. Hans die
- Es haben zwar weis weise leüte, und erleuchter Menschen
- Gottesfurcht und Tugend treflich getrieben, aber alles was Commu
- gesaget, und nach ein mehrers steck
- die davon viele mit vergehet, ist ein sey vollkommenheit in ihr bestehet und ferahrliche
- und kan nicht betriegen noch eine unnüzige frauigkeit
- erkantniß hehr rühret, und nun
- einem liecht begleitet, daraus im will
- eine Neigung zum guthen, das ist die tugend
- Wenn aber die Lust und freude so bewand
- daß sie zwar die Sinnen, doch aber
- nicht den verstand vergnüget, so kan sie
- eben so leicht zur glückse
- ligkeit als zur glückseeligkeit helffen.
- und gleich wie eine wohl schmecken
- weise ungesundt seyn kan. Und
- muß also die Wohllust der Sinnen be
- nach den Regeln der Vernunfft, wie ein
- Speise, oder Arzney oder
- stärckung gebrauchet werden, aber die Lust
- so die Seele an sich selbst nachdem
- Verstand empfindet, so eine solche gegen
- rärtige freüde, die uns auch vors künfftig
- also eigentlich darinn der sch
- darauß dann belget, daß nicht
- mehr zur glückseeligkeit dienen, als die erleuchung
- des Verständes in clägers und Übung des
- zu würcken.
- und daß solche erleuchtung sonder
- in
- auch folglich in vollkommen
- Was das für dinge seyn, deren er
- kändtnüß einen solchen glücklichen fortgang
- verursachet, erfordert eine eigne ausführ
- in zwischen kan man sagen, daß niemand
- eichter zu seiner glückseeligkeit gelangen können
- herzogt und leichter zu einem
- hohen staffel der glückseeligkeit steigen
- könne, als hohe Personen, und doch niemand
- in der that, wie Christus selbst gesaget,
- schwehrlicher dazu gelangen, als sie deßen,
- annet.
- haben, so werden sie gewohnet ihre freude
- ihm in der wohllust zu suchen, so vmb
- d
- roin leib hehrrühret, und wenn sie sich hoch
- sich eine Vergnügung bey sich selbst
- wohl lust des Leibes durch Kranckheiten und
- glücksfälle abgehet, die höhret der selbst betr
- sich unglücklich 1) Weilung von Beclagten von
- eiligkeit, ersehen, und ferner auch dennoch dennoch bey ihre Zusendungen,
- anfangs etwas beschwehrlich diesen
- haben seyn, maßen theils die freyheit des gemeithe verlohren
- ein
- ist, sondern auch auß ein corpore
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Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 4, fol. 6r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068593:0011?run=617