Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 4, fol. 41r
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- Solchem nach, ist ferner zu wißen.
- daß die empfindungen seyn von
- zweyenley art, etliche deutlich oder
- mit erkäntniß, etliche undeütlich oder ohn
- gnugsamer erkantniß. Dentliche empfindungen
- wenn wie
- dienen, deren ursachen und innert sehen,
- also das wir gleichsam ausrechnen können,
- was damit verbunden, und darausfolgen
- kan. Dieß sind die empfindungen die
- wir haben von wesen, die große
- ordnung, meinung, zahl,
- maße, die ämtlicher thl. Zeit, und veränderung
- empfindung selbst
- Krafft oder trieb,
- würckung und bewegung un
- und gütliche Empfurdungen sind, so
- bewand, das wird das so wir empfinden
- zwar kennen, und von einem andern
- unterscheiden, aber worinn es bestehe, und
- also auch was es mit sich führe nicht erkennen,
- sondern durch den ausgang erfahren und
- abwarten müßen. Und dieß sind
- die empfindungen alles unbekandten beschaffenheiten
- dergleichen Uns die aüßerlichen Sinne darstell
- alt, als das sichtbare liecht
- die Jacoben, der thon, die vielen arten des
- gerichs und geschmacks, ja wärme und
- kälte selbst mit vielen andern arten
- derfühlung, so nicht bloß wehliger beydehung, und vnterständig gegeben,
- o. Nun ist vor fest zu sezen,
- daß alle neüe erkantniß sey ein wachsthum
- unser vollkommenheit und daher sind
- die deütliche empfindungen so uns was neües
- lehren allezeit mit lust verknüpfet;
- es ist auch solche Lust in so weit sicher,
- daß wir allezeit selbst ausrechnen können,
- wie weit uns dienlich dienlich nachzulegenen. Es werden auch durch die
- nachzuhaltigkeit, daß die undeutliche
- empfindungen hingegen haben an sich selbst
- etwas schädliches in sich, daß sie uns an sich
- gewehnen und locken, also von erkäntniß
- des verstandes zur sinnligkeit des Leibes führen;
- dadurch wir in so weit verdanckelt, und
- unvollkommener werden. Und außer
- dem sind sie zum öfftern sehr unsicher, in dem wir nicht wißen
- macht, ob nicht ein gifft unter
- hrem zucker verborgen. Zwar hat die
- erfahrung die Menschen bereits viel mit schaden
- leidenschafft und
- auch wiederstand, so sich dabey
- findet.
- zum theil
- obgleich die Philosophen endtlich deren ursach
- errathen haben mögen
- wenn man zamitor
- lich, und also ohne H.
- mühseligkeit und
- Vergeben, es suchen
- verführet.
- übung eines deütlichen
- begriffes die Kraffte
- des gemüths ohnfehlbar
- d
- ermehret.
- also daß
- Diese fast die sicherste
- unter allen, zumahl da
- man sich nicht
- zeit, zu sehr,
- über
- für
- aber in denen dinge
- über
- man durch ein
- von nöthen hätt. H.
- und die es sonst an
- besten verdienen
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Leibniz-Handschriften zur Philosophie LH 4, 4, 4, fol. 41r. Machine transcription, not an edition: Leibniz Legible (model k3-trocr@runs-615-epoch-5, run 617). https://leibnizlegible.com/page/00068593:0083?run=617