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Leibniz-Handschriften zur Politik und Volkswirtschaft LH 34, fol. 62v

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  1. ie erkentnuß der Natürlichen gestalten, w
  2. einbildungs-strafft g
  3. gefördert, ist keine könde, könderey ein Kinderspiel und orthe zu bejaumer sind,
  4. n
  5. n
  6. man die wege
  7. ns gemein mit bloßen Latein und dergleichen zubring
  8. . Gleichwie aber nicht nur monöthig
  9. sondern schädtlich, daß alzu viel Kinder
  10. viel Kinder zum studiren gehalten werden, so ist hingegen nöthig, daß allen ohne unter
  11. scheid die Gottesfurcht und tugend; den
  12. etwas beschreiben, und
  13. rechnen auch etwas weniges von weltsachen
  14. beygebracht werden, wie ich nach dem eodemere
  15. was dergleichen gesehen zu haben so der seel. Herzog
  16. Ernst zu Sachsen-Gotha hochlöblichsten nothafftigsten behuf gemeiner Leüte
  17. drucken laßen; und köndten dergleichen dinge bey Calender
  18. einander und gebehöhrender geführt werden, als worum gemeine bute Bibliothec bestehet
  19. Weil aber die tugend das vornehmste, so
  20. gefält mir treflich wohl, daß bey den Catholischen
  21. eine eigne Societät Geistlicher Personen sich der
  22. Kinder zucht beÿchließen hernach so
  23. dann solche Teüts haben ungleich mehr nachdruck
  24. dahin gegen es bey denen protestirenden umb die
  25. Schuhlmeister ein verachtes ding ist. Dahero
  26. wenn einige umbstände aufhören solten,
  27. so die Jesuitir verhaßet machen, sonderlich
  28. ich alle nachkommen, etwas mehr
  29. bey ihrer jahren anfangen seyn wolten,
  30. eisen
  31. einem lebenschafften ihren Herrn als a
  32. so in gemeinem leben, de
  33. als was dahin gehe
  34. auf das
  35. allein gewidmet, sehen wolten, so würden sie einen ü
  36. uberauß stoßen nuzen hierinn schaffen
  37. st dem H. D. die Kinder durch Gottesfurchtige übungen
  38. zu allerhand tugenden kräfftig darinnen köndten
  39. lc
  40. Lehrung aida
  41. Die etwas erwachsene Knaben ferner, so nicht dermahleins
  42. einen langen vor einem anderen noch in den
  43. oder in die werkstube sollen,
  44. werden billig bey zeiten zu den Academien der Ritterlichen ü
  45. nöthigkeit übergeben und bedachtigkeiten sondern sondern sondern sondern ausgespracht können.
  46. daß dergleichen nicht in Teütschland hin und wieder sonderlich
  47. weiten vor 100 thl.
  48. n sehr jugendlich nicht zue halten solches Bürgen ihre fast baß zue ersehen, sondern sich zu verbleibe. Es würde eines Vater auf den Vater, s
  49. in großen städten und bey vornehmen höfen angeleget werden
  50. frewegen mehr gewiedarte Zeit, in
  51. mden Leiden verbringen müße, habe s
  52. en. Solches seine Reichstände, als solte auch nüzlich seyn,
  53. auch vornehmer Leüte Kinder von ihren Eltern mag das jahren passa
  54. zu andern ansehnlichen Personen als pagen zu
  55. thun, damit sie allmählig zu meh
  56. als das
  57. t gelangen mögen; da sie denn unter verständig
  58. – Hofmeister auf sichs Ehre Zeit wohl anlegen würden.
  59. mehrer kundschafft, der we
  60. Es ist auch hochnöthig dahin zu sehn, daß die tugend
  61. der tapferkeit durchgehende den gemüthern eingepflanzet,
  62. und die leiben bey zeiten gehärtet werden, allerhand ungemach ausz-
  63. man demnach inngeleüte die arme erfahrung auf
  64. harte Korn zu genießen, hize und kälte zu vertragen gewehren
  65. auszustehen, mus
  66. so ärgten, und vieleiderliche zwey
  67. zustehen,
  68. ls durch die jagt, theils durch kleine reisen, so man bisweilen sie
  69. , sondern sie ihren fast thun laßen soll, vornehmlich aber
  70. durchgehends durch wachten, schanzen und andere Kriegesgeschäfft
  71. Ich
  72. arium die jugend ohne unterscheidung des standes in etwas zu gewißen zeiten
  73. zu über zu wege gebracht werden kan. Denn ich der meinung bin, daß iederman
  74. vom fürsten baß zum ackerknecht geschickt zu machen, den Vaterland im
  75. nothfall einige Kriegesdienste zu leisten. Davon dann einige
  76. zeiten auszufondern, welche vor andern lust dazu haben, und
  77. bequem scheinen, so man an orthe da Krieg in schwange geht,
  78. und dabey guthe ordnung gehalten wird, sonderlich aber gegen
  79. den Erbfeind zu Zeitische
  80. gewiß, daß ein ehrliche armuth, so ein guthen
  81. n Zeiten
  82. ein meistg aber auch
  83. gewißen, und gerechte sich hat und seine waffen zu gebrauchen
  84. weiß auch hetz zu haben, und den todt nicht zu scheinen pflege
  85. vor der ehe mahl und sich zu verwunderungen nicht wenig thun. Daß meist nembt hat wenn man der artlich
  86. in gefahr gewesen und glücklich heraußkommen.
  87. hochlöblichsten andenckens
  88. ben manchsleuten
  89. Leiber sich
  90. weil die noch geschmeidige
  91. am besten dazu schicken könne.
  92. erlangender
  93. und erfahrung
  94. wesstandes die auch seyn
  95. doch mit guther versorgung
  96. und gesundheits mittelschicken könne,
  97. hernach eine ordentliche Miliz zurichten
  98. ist, schuldigkeit

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